PAP*STAR in Kall beinhaltet viel Innovation

29.08.2020 - Werksbesichtigung mit der UWV ...

Einwegbesteck aus Erdöl – das wird dank PAP*Star der Vergangenheit angehören. Das habe ich als CDU-Landratskandidat bei einem Besuch des Werkes mit Mitgliedern mehrerer UWV-Fraktionen aus dem Kreisgebiet eindrucksvoll im Rahmen einer interessanten Betriebsbesichtigung erfahren dürfen. Von der richtungsweisenden Produktpalette bin ich immer noch beeindruckt. Das ist der nachhaltige Weg in die Zukunft:

Teller und Heißgetränkebecher aus Abfallprodukten des Zuckerrohranbaus, Servietten aus nachwachsenden Rohstoffen, Schalen aus Palmblatt (auch ein Produktionsüberbleibsel) sowie Besteck aus nachwachsenden Rohstoffen – dies sind nur einige Produkte der Firma PAP*STAR neben den allseits bekannten Angeboten der herkömmlichen Ware, basierend auf dem Grundstoff Pappe.
Nur sehr wenigen Menschen ist bekannt, dass der europaweit agierende Logistiker mit Sitz in Kall zunehmend auch Einmal-Teller und - Schalen aus schadstofffreien Frischfasern sowie Getränkebecher und Trinkhalme aus Maisstärke herstellt. Schalen und Heißgetränkebecher werden aus Zuckerrohr; Teller aus den Blättern der Areka-Palme hergestellt.

Sämtliche Produkte sind kompostierbar. In maximal 5 bis 7 Tagen sind diese Gegenstände in entsprechenden Maschinen verrottet und können beispielsweise als Düngemittel verwendet werden. Hierzu hat das Unternehmen eigene Kompostiermaschinen unterschiedlicher Größe entwickelt, die wir im Betrieb bestaunen konnten. Wir waren nicht nur aufgrund der ca. 40 Meter hohen, voll elektronisch gesteuerten Fördertürme beeindruckt, sondern auch darüber, wie – vom Wareneingang bis zum Warenausgang – die Steuerung im Wesentlichen voll elektronisch durchgeführt wird.

Für die anwesenden UWV-Fraktionen und die CDU mit mir als Landratskandidat wird das Thema Ökologie und Umwelt in der Priorität ganz oben stehen. Ich bin völlig begeistert, mit welchen innovativen Ideen PAP*STAR die eigenen Produkte herstellt und dadurch die Umwelt schützt. Der Ansatz, aus natürlichen Rohstoffen zu produzieren, die man kompostieren kann, ist aus meiner Sicht absolut richtig. So wird kein zusätzliches Kohlendioxid aus fossilen Quellen in die Atmosphäre abgegeben. Sämtliche Produkte von PAP*STAR sind auch auf deren Internet-Plattform erhältlich.

Derzeit bestehen Initiativen, die einschlägigen, gesetzlichen Regelungen dafür zu schaffen, dass die aus nachwachsenden Rohstoffen geschaffenen Produkte im normalen Deponiebetrieb verrottet und wiederverwertet werden können. Als Landratskandidat habe ich bereits angekündigt, diese zu unterstützten. Sobald sich Einmalartikel aus nachwachsenden Rohstoffen beim Verbraucher durchgesetzt haben, ist der erste Schritt zur nachhaltigen Vermeidung von Kunststoffartikeln und Kunststoffmüll aus Erdöl getan. Solche innovativen Ideen von Unternehmen im Kreis Euskirchen bringen uns weiter - hierfür werde ich mich einsetzen. Herzlichen Dank!