Realisierung der B56n hat höchste Priorität

08.06.2020 - ein  gemeinsames Ziel ...

Gemeinsam mit der CDU-Bürgermeisterkandidatin für Euskirchen, Christiane Loeb, werde ich mich als Landratskandidat konsequent für den Bau der B56n einsetzen.

Noch immer fahren täglich tausende PKWs und LKWs durch den Euskirchener Norden, um den Industriepark am Silberberg (IPAS) anzusteuern. Das ist sehr belastend für die Anwohner von Kessenich. Bei gemeinsamen Gesprächen vor Ort haben sowohl Christiane Loeb als auch mich viele Anwohner auf die Verkehrsproblematik hingewiesen. Daher ist eine Realisierung der B56n eines unserer dringendsten Anliegen für den Kreis und die Stadt Euskirchen sowie die anliegenden Ortschaften.

Um das Projekt zügig voranzutreiben, wollen wir beide auf die Hilfe des Landes NRW zurückgreifen und haben bereits den Euskirchener CDU-Landtagsabgeordneten Klaus Voussem mit ins Boot geholt. Eine Planungsvereinbarung zwischen dem Kreis Euskirchen und dem Land NRW soll so zügig umgesetzt werden. Damit könnte die B56n vor Ort im Kreishaus geplant werden, das Land NRW würde sich an den Planungskosten beteiligen. Zudem könnten Mittel aus dem Strukturstärkungsgesetz des Bundes angefragt werden, wofür auch der Bundestagsabgeordnete der CDU, Detlef Seif, seine Unterstützung zugesagt hat.

„Die B56n ist eines der Hauptprojekte, um den Verkehr rund um Euskirchen entscheidend zu entlasten und die Region durch eine überörtliche Anbindung fit für die Zukunft zu machen“, so Klaus Voussem. Von dem Projekt, davon sind wir alle überzeugt, würde die gesamte Region profitieren. Nicht nur würde der Euskirchener Norden entlastet, auch durch Kuchenheim und die südlichen Orte der Gemeinde Weilerswist würde weniger Verkehr fahren. Die B56n würde als direkter Autobahnzubringer auch die „PrimeSite-Rhine-Region“ und die dortigen LEP-Flächen für Investoren attraktiver machen. Dort soll nach dem Vorschlag der Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung eine Batteriezellenproduktion entstehen. Die B56n würde als überörtlich wichtige Verbindung die Region Bonn mit dem Kreis Düren und der Stadt Aachen verbinden, wo bereits an der Zukunft der Elektromobilität geforscht wird. In Zukunft könnten durch diese verkehrliche Vernetzung weitere Synergieeffekte entstehen.

Wie lange die Menschen rund um Euskirchen bereits auf eine verkehrliche Entlastung durch die B56n warten, verdeutlicht auch die „Soda-Brücke“ bei Euskirchen, die eigentlich ein Teil der B56n sein sollte, jedoch seit Jahrzehnten auf eine Nutzung wartet.