Solidarität ist gefragt

31.03.2020 - ein Statement.

Das Coronavirus breitet sich im Augenblick bei uns aus. Es gilt, dringend Zeit zu gewinnen, indem wir diese Entwicklung verlangsamen. Wir sind alle gefragt, mitzuhelfen. Das ist zum Schutz vorerkrankter und älterer Menschen notwendig.

Bund, Land und Kommunen haben daher in den letzten Tagen beispielloses Einschränken unseres Lebens beschlossen. Unter anderem bestehen nunmehr Kontakt- und Veranstaltungsverbote. Diese heftigen Einschnitte sind trotzdem von fast allen ohne große Diskussionen akzeptiert worden.  Ich arbeite in der Stadt Euskirchen als Erster Beigeordneter. Wir in den Behörden haben für unser Handeln die letzten Tage sogar unglaublich viel Zuspruch und Anerkennung erhalten. Das ist nicht selbstverständlich. Für mich ist das sehr positiv und Grundlage, gemeinsam eine Situation zu schultern, die für uns alle völlig neu und nicht einzuschätzen ist.

In dieser schwierigen Situation, merkt man, wie viele sich im Kreis Euskirchen aufopferungsvoll um ihre Mitmenschen kümmern.

Menschen im Gesundheitswesen oder im Rettungsdienst nehmen aus Fürsorge für andere in Kauf, selber infiziert zu werden. Auch für die Menschen in der Pflege, im Handel, in Lieferdiensten, in der Logistik, bei der Polizei und der Feuerwehr, die unsere Versorgung sicherstellen, besteht ein höheres Risiko. Allen diesen Helferinnen und Helfern danke ich außerordentlich für ihr Engagement. Bitte bringen Sie ihnen auch die notwendige Vorsicht und Respekt entgegen. In den letzten Tagen haben sich zudem zahlreiche Nachbarschafts- und Einkaufhilfen gebildet, die Menschen in Isolation unterstützen. Hinzu kommen Angebote der Kirchengemeinden, Wohlfahrtsverbände und anderer Träger. Sie sorgen alle dafür, dass das langfristige Verbleiben in den eigenen vier Wänden erträglich bleibt. Mit meiner Familie befinde ich mich im Augenblick selbst in häuslicher Absonderung und danke an dieser Stelle allen, die uns unterstützen.

Noch ein Wort zur Kommunalwahl, bei der ich für das Amt des Landrats antrete:

Dem Vorstand des CDU-Kreisverbandes habe ich vorschlagen, auf meine eigentlich geplante Verteilung von Ostereiern und anderer Wahlwerbung zur Kommunalwahl vorerst bis zum 19. April zu verzichten. Stattdessen werde ich der Hilfsgruppe Eifel, die tumor- und leukämieerkrankte Kinder fördert, eine persönliche Spende zukommen lassen. Denn selbst diese Kleinen gehören trotz ihres jungen Alters zur Risikogruppe. Als Vater zweier Söhne im Alter von fünf und sechs Jahren will ich gerade hier helfen!

Wir alle stehen vor dem Problem, dass wir nicht wissen, wie sich die Situation in dieser Pandemie verändern wird.

Wie sieht die Zukunft für unsere Kinder aus? Wie stark wird die Zahl der Infizierten steigen? Wie stellt sich die Situation von Unternehmen und Arbeitsplätzen dar? Und wann können wir auf einen Impfstoff hoffen? Das können wir gegenwärtig leider nicht beantworten. Einen entscheidenden Einfluss auf die Ausbreitung des Virus hat aber unser eigenes Verhalten. Bleiben wir soweit irgend möglich zu Hause und meiden wir den persönlichen Kontakt. Folgen wir den Anweisungen amtlicher Stellen. Schützen wir uns und andere durch Hygiene und Abstandhalten. Bremsen wir gemeinsam die Ausbreitung des Corona-Erregers!

Es gibt dank digitaler Technologien und sozialer Netzwerke heute viele Möglichkeiten, Kontakt zu halten.

Auch ich bin für Sie da. Sie finden meine Kontaktdaten auf meiner Webseite unter

www.johannes-winckler.eu .

Sehen Sie Möglichkeiten, wie ich Menschen in dieser schweren Krise weiter unterstützen kann? Sprechen Sie mich gern an!

Und bleiben Sie gesund.

Herzliche Grüße

Ihr
Johannes Winckler


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