Winckler begrüßt Nutzung der Eifelhöhenklink im Corona-Notfall

Pressemitteilung

01.09.2020 - Euskirchen

Bereits im Mai 2020 hatten die Kölnische Rundschau und der Kölner-Stadt-Anzeiger berichtet,  dass der Corona-Krisenstab des Kreises Euskirchen die leerstehende Eifelhöhenklinik in Marmagen zur Reserveklink für den Fall einer zweiten Welle von Covid-19-Erkrankungen machen möchte. Inzwischen liegt dazu ein umfassendes Konzept vor, welches sicherstellt, dass Patienten, die in anderen Krankenhäusern nicht mehr versorgt werden können, hier bei Bedarf Hilfe erfahren.

„Kreisweit haben in den letzten Monaten unsere Gesundheitsstrukturen - vom Kreisgesundheitsamt, über die Akutkrankenhäuser, die Arztpraxen sowie die stationären bzw. ambulanten Pflegeeinrichtungen bis zu den Rettungsdiensten - ohne das Erreichen einer kritischen Auslastungsgrenze sehr gut funktioniert.“, stellt Landratskandidat Winckler fest. Das lag seiner Ansicht aber vor allem an dem bis an die Belastungsgrenze erbrachten Einsatz der hier arbeitenden Menschen. „Hierfür bedanke ich mich bei jedem persönlich ganz herzlich - insbesondere beim Deutschen Roten Kreuz für den Einsatz in der Corona-Teststation“, so führt Winckler weiter wertschätzend aus.  

Weil die Infektionen bei uns und in den benachbarten Europäischen Nachbarländern gegenwärtig wieder stark angsteigen, hält CDU-Landratskandidat Johannes Winckler die im Mai angekündigten Planungen des Kreises für zwingend erforderlich. Zwar hat im Kreis Euskirchen die Bekämpfung der Corona-Pandemie bisher aufgrund der guten Zusammenarbeit auf allen Ebenen gut funktioniert. Aber zum jetzigen Zeitpunkt kann keiner wissen, ob das Infektionsgeschehen auch zukünftig beherrschbar sein wird. Gerade die Ereignisse in Frankreich und Spanien lassen für die kommenden Monate auch bei uns Schwereres erwarten.  Zumindest können wir gegenwärtig recht sicher von lokalen Ausbrüchen größeren Ausmaßes ausgehen. Allein diese können nach Auffassung Wincklers das Gesundheitssystem unseres Kreises über die Grenze der Belastbarkeit bringen. Weil nicht abzusehen ist, wann ein Impfstoff zur Verfügung stehen wird, ist es zum Schutz des Lebens vieler Menschen zwingend erforderlich, vorbeugende Maßnahmen zu treffen. Bilder wie in Italien - aus dem März diesen Jahres - darf es nach Auffassung Wincklers im Kreis Euskirchen nicht geben. 

Deswegen unterstützt der CDU-Landratskandidat die Einrichtung der Krankenhilfeeinrichtung für den Notfall, als Ausweichquartier beim Notstand in der Pflege und als Möglichkeit der ambulanten Versorgung mit ärztlichem Dienst in Marmagen. Die Eifelhöhenklinik ist auch seiner Auffassung nach als Standort bestens geeignet, weil sie komplett eingerichtet ist, sofort zur Verfügung stehen und alles an einem Ort zentriert werden kann. Darüber hinaus bietet sie aufgrund ihrer Größe Gelegenheit, sich dem Verlauf einer Pandemie dynamisch anzupassen.

„Die Inanspruchnahme der Eifelhöhenklinik als Entlastungseinrichtung für einen Corona-Notfall halte ich für einen verantwortungsvollen und wichtigen Baustein der Vorsorgeplanung des Katastrophenschutzes.“, so Winckler zum Schluss.  Der gleichen Einschätzung ist auch die CDU-Kreistagsfraktion, die sich– im Gegensatz zu anderen Kreistagsfraktionen – einstimmig für denselben Weg ausgesprochen hatte.